Orthopädische Praxisklinik im Zentrum

 
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Bewegung

Gewichtsbelastende körperliche Aktivitäten stellen eine wesentliche Voraussetzung für die Knochengesundheit dar.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß bei Menschen mit großer körperlicher Belastung oder mit intensiver sportlicher Aktivität, der Einbau von Kalzium in den Knochen unterstützt wird und eine hohe Knochendichte besteht.

Für den knochengesunden Menschen läßt sich daher den positiven Einfluß eines Muskelaufbautrainings auf seine Knochenstruktur ableiten. Dies wird durch die Beobachtung unterstützt, daß es zwischen Muskelkraft und Knochendichte eine positive Korrelation gibt.

Für den Knochengesunden gibt es keine Einschränkung hinsichtlich sportlichen Aktivitäten. Generell kann gesagt werden, daß unspezifische, möglichst vielseitige Belastungen mit entsprechend hohen Kraftspitzen und vielseitigen Kraftwirkungen auf das Skelettsystem (z.B. Sprünge, Antritte und Stops, Richtungswechsel beim Laufen, Drehbewegungen) eine enorme knochenstimulierende Wirkung haben.

Reines Ausdauertraining (Laufen, Triatlon, Radfahren) hat dagegen im Bereich der Wirbelsäule keinen Einfluß auf die Knochenfestigkeit.

Knochenkranke Menschen, bei denen eine verminderte Knochenfestigkeit besteht, sollen Sportarten vermeiden, welche mit einem erhöhtem Sturz- und Stauchungsrisiko einhergehen (z.B. Radfahren, Reiten, Turnen).

Ein Trainingsprogramm welches zum Ziel haben soll, Masse und Festigkeit des Knochens zu vergrößern, muß folgende Anforderungen enthalten:

Die Belastungen sollen

Nicht die Dauer, sondern vielmehr die Häufigkeit der Übungen in Kombination mit deren Intensität scheint die Höhe des knochenanabolen Effektes zu bestimmen.

Regelmäßiges körperliches Training führt zu einer gesteigerten kardiovaskulären Gesundheit, zu einer verbesserten Koordination und Flexibilität sowie zu einem verbessertem Gleichgewicht, außerdem zu erhöhter Muskelkraft und Ausdauer.

Die prophylaktische Wirkung von körperlicher Aktivität auf osteoporosebedingte Frakturen wird also nicht nur durch eine Erhöhung der Knochenmasse erreicht, sondern auch durch die genannten Faktoren, die eine hohe allgemeine Fitness ausmachen.

Vorbeugende Maßnahmen

Unsere Knochen unterliegen einem ständigen Remodelling. Alter, spröder Knochen wird abgebaut und durch neuen, funktionstüchtigen Knochen ersetzt. Dies erlaubt die ständige Anpassung des Knochengewebes an veränderte Belastungen. Für diese Vorgänge wird ständig Kalzium benötigt.

Kalzium wird ebenfalls ständig während des Wachstums und bis die maximale Knochenmasse im Alter von 30 Jahren erreicht ist, gebraucht. Die Knochen enthalten dann ca. 1500 g Kalzium. Bei verminderter Kalziumzufuhr oder Stoffwechselstörungen wird an dieser Kalziumreserve gezehrt.

So erklärt sich z.B., daß durch jahrelangen ernährungsbedingten Kalziummangel Knochenstruktur abgebaut wird und dadurch Osteoporose entstehen kann.

Um dies zu vermeiden muß eine Prävention durchgeführt werden. Sie gilt für alle Knochengesunden, also auch für Kinder und Jugendliche.

Zwei Gesichtspunkte sind hier wesentlich:

Ernährung und

Bewegung

Beide Aspekte müßen in gleicher Weise beachtet werden und es gilt der Grundsatz: Essen und Trimmen - beides muß stimmen.

 

Bestimmung Ihres Osteoporoserisikos
mittels DXA-Messung

Wir machen mit – Aktion saubere Hände