Orthopädische Praxisklinik im Zentrum

 
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Osteoporose

Eine Erkrankung des Knochengerüsts

Sie führt durch Demineralisierung zum Strukturverlust und letztlich zur verminderten Tragfähigkeit des Knochens. Es kommt zu einem Mißverhältnis von Belastung und Belastbarkeit mit der Folge, daß die Knochenbrüchigkeit erhöht und und die Frakturanfälligkeit vergrößert ist (insb. Wirbelsäule, Oberschenkelhals, Handgelenk).

Osteoporose wurde von der Weltgesundheitsorganisation in die Liste der zehn wichtigsten Erkrankungen aufgenommen.

In Deutschland sind sechs Millionen der über fünfzigjährigen Menschen von Osteoporose betroffen d.h. 30 Prozent der Frauen und 10 Prozent der Männer über 50!

Eine große europäische Multizenterstudie stellte fest, daß 2 Millionen Frauen und 800000 Männer an osteoporosebedingten Frakturen im Bereich der Wirbelsäule leiden. Über ihre Erkrankung wußten 40 Prozent der Studienteilnehmer nicht bescheid; bei Umfragen kannten nur 44 Prozent die Ernährung als Risikofaktor!

Der Grundstein der Osteoporose wird im Kindes- und Jugendalter gelegt. Die Knochenmasse ereicht ihr Maximum im Alter von 30 Jahren. Anschließend kommt es zu einem Verlußt der Knochenmasse von etwa 1 Prozent pro Jahr.

Soll die Osteoporose mit ihren Folgeerscheinungen - den Frakturen und der damit verbundenen Einschränkung der Lebensqualität - ihren bedrohlichen Charakter verlieren, ist es nicht nur wichtig eine wirksame Prophylaxe zu betreiben, sondern auch mit einer verlässlichen Methode frühzeitig die Knochendichte zu bestimmen.

Zur Messung der Knochendichte gibt es verschiedene Methoden, die unterschiedlich genau sind. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Röntgenmessung empfohlen, die sogenannte DXA-Methode (dual energy x-ray absorptiometry), die auch in unserer Praxis Anwendung findet. Die Untersuchung dauert nur zehn Minuten und ist sehr strahlenarm. Dabei werden zwei Röntgenstrahlen unterschiedlicher Stärke durch das Knochengewebe an der Lendenwirbelsäule oder am Oberschenkel geschickt. Je nachdem, wie durchlässig der Knochen ist, dringt eine bestimmte Menge Strahlung durch den Knochen. Mittels Computer lässt sich dann der Mineraliengehalt des Knochens errechnen.

Vorbeugende Maßnahmen

Unsere Knochen unterliegen einem ständigen Remodelling. Alter, spröder Knochen wird abgebaut und durch neuen, funktionstüchtigen Knochen ersetzt. Dies erlaubt die ständige Anpassung des Knochengewebes an veränderte Belastungen. Für diese Vorgänge wird ständig Kalzium benötigt.

Kalzium wird ebenfalls ständig während des Wachstums und bis die maximale Knochenmasse im Alter von 30 Jahren erreicht ist, gebraucht. Die Knochen enthalten dann ca. 1500 g Kalzium. Bei verminderter Kalziumzufuhr oder Stoffwechselstörungen wird an dieser Kalziumreserve gezehrt.

So erklärt sich z.B., daß durch jahrelangen ernährungsbedingten Kalziummangel Knochenstruktur abgebaut wird und dadurch Osteoporose entstehen kann.

Um dies zu vermeiden muß eine Prävention durchgeführt werden. Sie gilt für alle Knochengesunden, also auch für Kinder und Jugendliche.

Zwei Gesichtspunkte sind hier wesentlich:

Ernährung und

Bewegung

Beide Aspekte müßen in gleicher Weise beachtet werden und es gilt der Grundsatz: Essen und Trimmen - beides muß stimmen.

 

Bestimmung Ihres Osteoporoserisikos
mittels DXA-Messung

Wir machen mit – Aktion saubere Hände